Schutz vor Wespen an - oder in Gebäuden
Bevorzugte Wespen-Eintrittsöffnungen sind Dachuntersichten, Holzfassaden und Mauerrisse.
Mit Abstand am häufigsten bauen die Wespen ihre Nester jedoch in Storenkästen. Da sind leider auch keine baulichen Massnahmen möglich - und es gibt auch keine chemischen oder biologischen Mittel, welche die Wespen über eine längere Zeit von den Storenkästen fernhalten würden.
Häufig können Wespen auch mit einfachen, baulichen Massnahmen abgehalten werden. Hier ein paar Tipps vom Profi:
Wespen, welche häufig in Estrichen ihr Nest bauen wie z.B. die "Gemeine Wespe" oder die "Deutsche Wespe" gelangen oft via Dachuntersicht in den Estrich. Was viele nicht wissen: Dabei wird immer der Eck-Übergang von der Hauswand zur Dachuntersicht als Zugang benützt und nicht allenfalls weiter aussen liegende Lüftungsschlitze in der Dachuntersicht. Der Grund dafür ist, dass die Wespe immer zuerst die Hauswand anfliegt und dann senkrecht nach oben durch die Öffnung der Dachuntersicht nach oben krabbelt. Wird diese innerste Öffnung verschlossen, gibt es in der Regel keine Wespenprobleme mehr.
Deshalb gilt es beim Bau oder Umbau ein besonderes Augenmerk auf den Eckbereich zwischen Hauswand und Dachuntersicht zu legen. Ist dort eine Fuge von mehr als 5 mm vorhanden, werden das die Wespen als zukünftigen, geschützten Eingang zu ihrem Nest betrachten.
Indem die innerste Fuge verschlossen wird, nimmt man zukünftigen Wespengenerationen die Attraktivität, dort ein Nest zu bauen.
Deshalb gilt beim Bau: Die innerste Latte der Dachuntersicht sollte ohne Zwischenraum direkt an der Hauswand anschliessen - oder später entsprechend verschlossen werden, z.B. mit einem Abdeckblech, einer elastischen Silikon-Fuge oder mit einem Dichtprofil, welches es in verschiedenen Stärken zu kaufen gibt. Weitere häufige Stellen für Wespennester sind die Storenkästen von Lammellenstoren für die es jedoch keine einfache Problemlösung gibt.
Häufig erreichen die Wespen auch Zwischenräume in Fassaden durch Fugen bei Dachbalken und -Pfetten oder durch unsachgemässe verbaute Elektroleitungen z.B. zu elektrischen Storen oder zu Aussenbeleuchtungen. Werden diese nach der Montage nicht fachgerecht mit Silicon oder Acryl abgedichtet, dringen dort oft Wespen ein und bauen dann hinter der Aussenfassade ihr Nest.
Häufig erreichen die Wespen auch Zwischenräume in Fassaden durch Fugen bei Dachbalken und -Pfetten oder durch unsachgemäss verbaute Elektroleitungen z.B. zu elektrischen Storen oder zu Aussenbeleuchtungen. Werden diese nach der Montage nicht fachgerecht mit Silicon oder Acryl abgedichtet, dringen dort oft Wespen ein und bauen dann hinter der Aussenfassade ihr Nest.
Ein wichtiges Detail beim Bau von Gebäuden sind korrekt verklebte Dampfbremsen und Dampfsperren. Wenn diese Kunststoffolien sauber verlegt und alle Übergänge gut mit dem dafür vorgesehenen Spezialklebeband abgedichtet werden, schützt die Dampfbremse auch vor dem Eindringen von Wespen. Werden die Dampfbremsen dagegen nur angetackert bietet das keinen Schutz vor Wespen und Schädlingen.
Wespenschutz durch Abdichtungen
Dichtprofile halten auf einfache Weise Wespen fern, wenn diese an den richtigen Orten montiert werden.
Die Dichtprofile eignen sich besonders im Bereich von Blechabdeckungen, z.B. bei Flachdächern oder Abdeckungen von Aussenmauern, welche häufig von Feldwespen als zukünftigen "Wohnraum" ausgesucht werden. Durch die Profile werden die Fugen unter den Blechen dauerhaft abgedeckt und können so für Wespen nicht mehr erreicht werden. Die runden Profile gibt es in verschiedenen Ausführungen von 10 - 40 mm Durchmesser.